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Berichte 9. Jahrgang: Schlänitzsee
 
   

Der Schlänitzsee

Den Schlänitzsee finde ich, als Abwechslung zum Schulalltag, sehr gut. Mir hat es immer viel Spaß gemacht, dort zu arbeiten und ich denke, da bin ich nicht der Einzige. Wo man in der Schule doch meist sehr theoretisch arbeitet (das muss nichts Negatives sein), ist es am Schlänitzsee gerade positiv zu bemerken, dass man sieht, was man mit seinen eigenen Händen alles schaffen kann. Und es wurde schon viel geschafft. Wir haben schon viel geschafft. Aus der anfänglichen Müllhalde - mit rekordverdächtigen Mengen an Abfall - ist nun ein ganz passables Stückchen Erde geworden. Aber es gibt nicht nur Positives zu berichten. Viele beschweren sich über eine zu lange Anfahrt. Und das ist auch nicht an den Haaren herbei gezogen. Es sind eine bis eineinhalb Stunden, je nach dem, von wo man kommt. Ich bin - außer im Winter - immer mit dem Fahrrad gefahren, und es war wirklich schön, über die Felder zu fahren, dort ein Reh zu sehen, dort einen Hasen und ab und zu auch mal einen Reiher. Aber man muss auch wirklich bereit sein, einmal selbst mit Hand anzulegen und mitzuhelfen, wenn man an diesem Projekt Spaß haben will.

Juri vom Endt, 9. Jahrgang

   
Ich bin letztes Jahr im Winter in der 8. Klasse am Schlänitzsee ins Wasser gefallen. Wir haben ein Iglu gebaut. Aus dem zu gefrorenen See haben wir Eisbrocken raus gesägt, und ich wollte gucken, ob der Brocken wieder fest gefroren war, so dass wir ihn raus ziehen konnten. Ich habe mich mit dem Fuß ein bisschen darauf gestellt und da hatte ich mein Gewicht zu doll verlagert und bin rein geflogen. Dann zog ich mich fast alleine raus. Meine Lehrerin half mir dann dabei noch raus zukommen, dann rannte ich zum Schuppen und meine Mitschülerinnen gaben mir ihre trockenen Sachen und ich bekam sofort einen Tee. Jetzt bin ich in der 9. Klasse und für uns ist das Schlänitzsee-Projekt abgeschlossen. Das finde ich schade! Ich hatte zwar auch Mal Zeiten, wo mir das keinen Spaß machte, aber vermissen tu ich es schon ! Meine Mitschüler sagen zwar, sie wollen es nicht mehr haben, aber trotz dem weiß ich, dass es allen mal Spaß gemacht hatte!

Calina Tietze

   
Das Projekt Schlänitzsee ist ein Grundstück am Schlänitzsee. Jede Woche fährt eine 7/8 Klasse zum Schlänitzsee und arbeitet dort. Es gibt immer viel zu tun. Im Frühling müssen die Beete bestellt werden, im Sommer wird geerntet, im Herbst wird Holz gehackt und im Winter bauen wir Iglus und Eisskulpturen. Das waren nur ein paar Beispiele. Es gibt dann auch noch andere große Projekte zum Beispiel Klohaus, Farnhäuser, Beete ausheben usw. Eine der wichtigsten Gruppen ist unter anderen die Essensgruppe. Sie kümmert sich um das Essen. Sie kaufen ein, bereiten zu und servieren dann. Auch die Budgetgruppe ist eine wichtige Gruppe. Sie besteht immer aus zwei Kindern. Sie tragen viel Verantwortung und müssen alles genau aufschreiben; wem sie Geld geliehen haben, wie viel es war, wie viel sie ausgegeben haben, wie viel sie noch haben, was sie einnehmen usw. Sie haben viel zu tun. Die 9. Klasse kann, wenn sie möchte, auch noch zum Schlänitzsee fahren.

Tim Burkhardt

   
In der 7. und in der 8. Klasse müssen alle Schüler einmal im Monat zum Schlänitzsee. Das ist ein großes Grundstück der Schule, das ein wenig ausserhalb von Potsdam liegt. Es liegt völlig im Grünen, und im Sommer gehen die Kinder oft im Schlänitzsee baden oder Kanu fahren. Die Hauptarbeiten der Schüler dort sind Beete anbauen am Bauwagen arbeiten, Haushaltsgruppe, Kochgruppe, Holz hacken, Laub harken oder im Winter wird ein Iglu gebaut aus dem ganzen Schnee und Eis. Es gibt auch eine Budgetgruppe, die sich um die ganzen Finanzen kümmert. Die Kochgruppe kocht jeden Tag Mittag für die Klasse. Das Motto am Schlänitzsee heißt " Statt Schule im Leben lernen" . Bei der Arbeit helfen den Schülern zwei Landwirte, Matthias und André. Allgemein ist der Schlänitzsee einigermaßen beliebt. Es gibt aber auch geteilte Meinungen.

Ronja Peter, 9. Jahrgang