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Herausfordern und unterstützen
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„WAS WIR BEGINNEN, FÜHREN WIR AUCH ZU ENDE!“ Dies ist eine von drei Grundregeln unserer Freiarbeit. Ohne Dogmatismus ist es unser Bestreben und bewusstes Ziel Lernprozesse von Anfang bis Ende und mit Genauigkeit zu gestalten und zu erleben. Herausforderungen suchen und finden wir sowohl in neuen Bildungserlebnissen wie auch im Verknüpfen mit Vorausgegangenem sowie im Üben und Festigen. (vergl. Hartmut von Hentig in dem Film „Treibhäuser der Zukunft“ von Reinhard Kahl) Unterstützung heißt für uns ein respektvoller Umgang mit den versuchenden geistigen und körperlichen Lernbewegungen unserer Schülerinnen und Schüler. Vorschnelles Eingreifen und falsche Fürsorge wollen wir vermeiden, denn sie sind oft die Kehrseite mangelhaften Zutrauens.
Alle Kinder und Jugendlichen wollen lernen und sich entwickeln. Ehrgeiz und Leistungswille sind für uns erstrebenswerte Ziele, wenn sie in einem sozialen Kontext stehen. Erfolg ist einerseits eng an ständig wachsende Herausforderungen und andererseits an gute Unterstützungssysteme geknüpft. In einer heterogenen Schulgemeinschaft müssen Ansprüche und Hilfen entsprechend differenziert und vielfältig gegeben werden. Es können und müssen nicht alle das Gleiche leisten. Im Gegenteil ist eine Kultur der Anerkennung von Unterschieden die Voraussetzung für ein sinnvolles und friedvolles miteinander. Wie in dem Film „Rhythm is it“, der ein Tanzprojekt der Berliner Philharmoniker mit Jugendlichen beschreibt, wollen wir das Zutrauen junger Menschen in ihre eigenen Fähigkeiten stärken. Damit verbunden sind hohe Leistungsansprüchen, Konflikt- und Krisenbereitschaft sowie eine verlässliche Begleitung. Diese Grundideen beziehen sich in gleicher Weise auf die Erwachsenen an unserer Schule. Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und alle Kooperationspartner sind davon überzeugt, dass Lernen permanent ist, Fehler zum Lernen gehören und den ständig wachsenden Herausforderungen mit freudiger Leistungsbereitschaft begegnet werden sollte. |
„Menschen brauchen Wurzeln und Flügel“ (Goethe)
ENTWICKLUNGSZIELE
- direkte Leistungsvorlage/ Portfolio
- Professionalisierung der Schüler-Eltern-
Lehrer-Gespräche
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Abschlüsse - Anschlüsse
und Formen der Leistungsbewertung
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| 10. Jahrgang |
verbindlich vorgeschriebene schriftliche Arbeiten mit Ziffernzensuren, Zuweisung zu den Grund- und Erweiterungskursen auf Beschluss der Klassenkonferenz, zwei Mal jährlich Ziffernzeugnisse, zum Halbjahr verbale Beurteilung zum Arbeits-und Sozialverhalten, zentrale Abschlussprüfung des Landes Brandenburg in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie in einem vierten Prüfungsfach („Prüfung in besonderer Form“ mit theoretischem Teil, Erstellung eines Werkstücks und Präsentation), Nach Berechnung der Leistungsergebnisse Vergabe von Hauptschulabschluss (Erweiterte Berufsbildungsreife), Mittlere Reife (Fachoberschulreife) und Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe – individuelle Bildungswege im Hinblick auf 12-jährige Schulzeit bis zum Abitur. |
| 9. Jahrgang |
verbindlich vorgeschriebene schriftliche Arbeiten gemäß Sekundarstufe I Verordnung mit Ziffernbewertung, Zuweisung auf Grund- und Erweiterungskursniveau (Elternwunsch) zwei Mal jährlich Ziffernzeugnisse, zum Ende des Schuljahres verbale Einschätzung zum Arbeits- und Sozialverhalten |
| 8. Jahrgang |
wie im 7. Jahrgang, Vergleichsarbeit in den Fächern Deutsch und Mathematik |
| 7. Jahrgang |
individuelle Prüfung sowie vorgeschriebene schriftliche Arbeiten mit verbalen Beurteilungen zu einzelnen Lernzielen oder Lernzielbereichen auf der Basis des Pensenbuches nach vier Kategorien: a = Einführung, b = Beschäftigung mit dem Inhalt, c = erfolgreiche Prüfung ab 50 % des erwarteten Stoffes, d = mit Exzellenz, zwei Mal jährlich verbale Beurteilung zum Arbeits- und Sozialverhalten + Ausdruck der bearbeiteten Pensenziele + Selbsteinschätzung, Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen Gespräch auf der Basis eines Portfolios, Abschluss einer Zielvereinbarung zu neuen Leistungszielen. |
| 6. Jahrgang |
Ein Grundschulgutachten zum Übergang in die Sekundarstufe I mit Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten sowie zu den Leistungen in den einzelnen Fächern, auf Wunsch der Eltern Ziffernzeugnis, ansonsten verbale Beurteilung wie in den Vorjahren, Elterngespräch auf der Basis eines Portfolios, schriftliche Selbsteinschätzung als Teil des Zeugnisses |
| 5. Jahrgang |
Verbale Beurteilungen
Portfolios/Gespräche
Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathematik |
| 4. Jahrgang |
| 3. Jahrgang |
| 2. Jahrgang |
| 1. Jahrgang |
positive Ermutigung, keine Vergleiche mit anderen Kindern, Lernausgangsanalyse des Landes Brandenburg, ein Gespräch mit den Eltern und dem Kind auf der Basis eines Portfolios (Leistungsmappe), zum Halbjahr, eine verbale Beurteilung zum Arbeits- und Sozialverhalten sowie zu den einzelnen Fachbereichen zum Ende des Schuljahres, Einschätzung durch Mit-schüler/innen z.B. nach Vorträgen, Selbsteinschätzung als Teil des Zeugnisses, verpflichtende schriftliche Arbeiten gemäß Grundschulverordnung werden individuell geschrieben |
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