Eine Konzentration auf engere fachliche Inhalte mag pädagogisch oft sinnvoll und notwendig erscheinen. Wir betrachten es als wichtiges Moment der Welterfahrung, die Erkenntnismöglichkeiten unserer Schülerinnen und Schüler nicht manipulierend zu beschneiden, wenn sie fachübergreifende Zusammenhänge zu ergründen suchen. Dies ist vielmehr ein wichtiger und unverzichtbarer Inhalt des Lehrens und Lernens an unserer Schule.
Voraussetzung hierfür ist die Bereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer, sich selbst über enge fachliche Grenzen hinauszuwagen, sich weiter zu interessieren und zu qualifizieren. Die Vermittlung komplexer, fachübergreifender Zusammenhänge erfordert, dass räumliche, zeitliche und kulturelle Dimensionen miteinander verbunden werden können.
Im Schulalltag kann „in Zusammenhängen lernen“ bedeuten, ein individuelles „Entdecken“ derartiger Zusammenhänge zuzulassen und zu begleiten, aber auch, Schülerinnen und Schüler gezielt darauf aufmerksam zu machen. Dabei kann das Erschließen komplexer Vernetzungen im Rahmen eines einzelnen Unterrichtsfaches erfolgen, aber auch bedeuten, dass mehrere Kollegen/innen ihr jeweiliges Fachwissen gemeinsam, also interdisziplinär, vermitteln.
Dies erfordert ihre Bereitschaft, sich entsprechend zu koordinieren, setzt auf der anderen Seite aber auch die Erarbeitung eines umfangreichen, allen zugänglichen Materialfundus voraus, der das Erfassen und Vermitteln fachübergreifender Inhalte bedeutend erleichtern kann. |
ENTWICKLUNGSZIEL
Schulcurriculum mit maximalen Freiheiten für exemplarisches Lernen und fächerübergreifendem Kompetenzansatz |
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