In der Jahrgangsstufe 7/8 macht man ein Tierpraktikum, 8 Besuche in 4 Wochen bei einer Tierrasse (Schafe, Hühner oder Esel). Vom Schäfer in Falkensee haben wir ca. 40 Wollvliese bekommen, von Schafen, die geschlachtet werden sollten. Diese Wolle können wir jetzt verarbeiten.

Wir haben damit begonnen, die Wolle zu waschen, zuerst in der Schule. In Eimern und Wäschewannen haben wir immer kleine Teile eines Wollvlieses mit Wollwaschmittel gewaschen. Das hat lange gedauert und es war immer ein hoher Wasserverbrauch, den wir dadurch hatten. In einem Buch, was wir vorher gelesen hatten, stand, dass das Leitungswasser sehr kalkhaltig ist und sich daher nicht so gut zum Waschen eignet.

Deshalb haben wir die Wolle im Schlänitzsee gewaschen. Wir haben verschiedene Methoden ausprobiert z.B. haben wir eine Tonne mit Wasser und der Wolle immer wieder hin und her gerollt oder einen Sack mit Wolle in den See gelegt und dann immer wieder mit einem Stock drauf geschlagen. Am besten hat es aber funktioniert, wenn wir die Wolle in eine Kiste gelegt und dann in den See gestellt haben, ca. 20 min. und dann haben wir noch 1, 2 mal den Platz gewechselt. Um den letzten Dreck raus zu bekommen, haben wir dann Seewasser aufgekocht und noch 2 Waschgänge mit Waschmittel gemacht.

Wie auf den Bildern zu sehen, haben wir die Wolle erst geschleudert und dann zum Trocknen aufgehängt. Dazu haben wir über die Querstreben vom Gewächshaus Kaninchendraht gezogen und die Wolle darauf gelegt. In der Schule haben wir schon angefangen, die Wolle zu zupfen, wodurch der restliche Dreck rausgefallen ist.

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Jetzt wollen wir die Wolle noch färben, kämmen und spinnen. Wir hoffen auf tolle Ergebnisse.

Emilia

Wollverarbeitung am Schlänitzsee
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