Unser Förderverein foedert- uns  e.V.

Unsere Schule gehört zu den ganz wenigen staatlichen Montessori-Schulen in Deutschland. Damit genießen wir tagtäglich ein Privileg, dass wir als Eltern oft vielleicht einfach annehmen, ohne uns darüber bewusst zu sein, dass die allermeisten Montessori-Schulen in Deutschland und fast alle weltweiten Montessori-Schulen Privatschulen sind. Diese Schulen stehen im Gegensatz zu unserer Schule somit auf Grund des zum Teil sehr hohen Schulgeldes nicht automatisch allen Kindern offen.  

Dass eine staatliche Schule als Montessori-Schule „funktioniert“, basiert bei unserer Schule auf zwei  Säulen: Dem großen Engagement der Lehrer, Schüler und Eltern, die sich in zahlreichen Projekten und Aktionen für unseren so besonderen Schulalltag einsetzen, und dem monetären Einsatz der Eltern und Lehrkräfte durch ihre Mitgliedschaft im Förderverein unserer Schule.

Jeder Gast, der unsere Schule besucht, stellt fest, dass die Montessori-Schule in Potsdam anders als andere Schulen aussieht. Die Klassenräume sind mit Materialen bestückt, die viele Menschen vor dem Besuch einer Montessori-Schule noch nie gesehen haben. Es gibt eine Vielzahl von Kästen und Boxen und Büchern, die so gar nichts mit dem Aussehen eines „normalen“ Klassenraumes zu tun haben. In jedem Klassenzimmer liegt zudem ein runder Teppich, auf dem Blumen und andere Materialen stehen, und die Gruppenräume der Sekundarstufe erinnern eher an Räume, wie man sie aus Start-up Unternehmen oder Universitäten kennt.  Dass die Arbeitsräume in den Dörfern der Kinder so besonders und individuell sind, verdanken wir den Geldern des Fördervereins. Ohne diese Gelder, die seit dem Bestehen der Schule von vielen Elterngenerationen gezahlt worden sind, wäre unsere Schule gar nicht diese besondere Schule, für die wir uns als Eltern, Schüler und Lehrer entschieden haben.

Der Förderverein hat in jedem Schuljahr ein Budget von ca. 75000 Euro zur Verfügung. Kaum ein  Förderverein in der Region Berlin/Brandenburg verfügt über ein so hohes Budget – aber auch kaum ein Förderverein unterstützt seine Schule in so einem fundamentalen und pädagogisch notwendigen Rahmen, wie es foerdert-uns e.V. macht. Damit unsere Schule und ihr pädagogisches Konzept funktioniert, bedarf es neben der schon erwähnten  Materialausstattung vor allem auch einer finanziellen Unterstützung für die Jugendschule am Schlänitzsee, denn ohne die Mitgliedsbeiträge des Fördervereins gäbe es den Schlänitzsee nicht.

Es ist ein großes Privileg, dass wir neben der Jugendschule in jedem Jahr eine Vielzahl von weiteren Projekten fördern können, die allen Schülerinnen und Schülern unserer Schule zu Gute kommen. Im Schuljahr 2015/2016 gehörten hierzu u.a.:
– der Chor und das Orchester
– die Lesewoche im Dezember 2015
– das Kunst-Architektur-Projekt der Klassen 7 und 8
– die Steinbildhauerei
– das Tanzprojekt
– das Theaterprojekt
– die Projektfahrt der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 nach Albanien zum Bau eines Kinderspielplatzes
– ein Erste-Hilfe-Kurs für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Klasse 7 und 8

– und nicht zuletzt trägt der Förderverein seit vielen Jahren dazu bei, dass das Jahrbuch, das Sie gerade lesen,  produziert werden kann.  
Wir danken allen Mitgliedern des Fördervereins ganz herzlich dafür, dass Sie durch Ihre Mitgliedschaft diese Projekte ermöglich haben und unsere Schule zu der Schule machen, die sie ist. Alle Eltern, die noch nicht Mitglied im Förderverein sind, möchten wir bitten, sich ebenfalls dafür einzusetzen, unseren Kindern weiterhin ein außergewöhnliches Lernen zu ermöglichen. Auf unserer Homepage www.foerdert-uns.de können Sie ganz unkompliziert und schnell Mitglied werden und somit einen Beitrag leisten, unsere Schule noch bunter und spannender zu machen.

Bitte kontaktieren Sie die Mitglieder des Vorstands des Fördervereins jederzeit, wenn Sie Fragen und Anregungen haben – wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

fördert uns e.V. – Förderverein der Montessori Oberschule Potsdam

Daniela Kolodziej, Carlotta Köster-Brons, Christina Reimann, Ingo Bräuer und Antje Reif